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Die Frühzeit der italienischen Malerei

Robert Oertel

W. Kohlhammer Verlag, 1966

258 pages, Hardcover

Der bekannte Kunsthistoriker und Kenner der frühen italienischen Malerei gibt in seinem Werk eine umfassende Darstellung dieser Kunst bis zur Schwelle der Frührenaissance. Es ist die Zeit der Cimabue, Duccio, Simone Martini, der Lorenzetti, vor allem aber die Zeit Giottos, der auch im Mittelpunkt dieser Darstellung steht. Ihr Thema ist der Weg, der zu Giotto hinführt, der mächtige, erst neuerdings sichtbar gewordene Umriß seiner geschichtlichen Gestalt und die breite Wirkung, die von ihm ausgegangen ist. Es handelt sich dabei vielfach um Erkenntnisse der neuesten Forschung, die Oertel in knapper und flüssiger Darstellung zusammenfaßt und weiterführt.

Die italienische Malerei vor Giotto, vor allem die reiche Tafelmalerei des 12. und 13. Jahrhunderts, ist zum großen Teil erst im Lauf der letzten Jahrzehnte wieder entdeckt worden, und noch immer kommen neue Werke dieser Epoche ans Licht. Ebenso wurden Denkmäler der Wandmalerei, darunter Werke von höchstem Rang und einmaliger kunstgeschichtlicher Bedeutung, erst in allerneuester Zeit wiederaufgefunden. Oertels Darstellung weist auf die wichtigsten neuen Funde hin und gibt einen Einblick in eine vielgestaltige, weithin noch unbekannte künstlerische Welt. Während alle bisher erschienenen Veröffentlichungen über die Anfänge der italienischen Malerei mit der Zeit um 1300 abschließen, entsteht hier durch die Hinzunahme des 14. Jahrhunderts mit seinen großen, schöpferischen Künstlerpersönlichkeiten ein weit umfassenderes, organisches Gesamtbild. Der Leser erhält eine klare Vorstellung von den großen, in die Zukunft weisenden Entwicklungslinien, zugleich aber auch eine Fülle von sachlicher Information. Besondere Sorgfalt galt der Auswahl der Abbildungen, die neben den unentbehrlichen Hauptwerken auch weniger oder noch kaum Bekanntes zeigen. Das Werk wird damit zu einem zuverlässigen Handbuch nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für den großen Kreis der Kunstfreunde und der künstlerisch aufgeschlossenen Italienreisenden.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einführung

Christliche Antike und frühes Mittelalter

Das 11. und 12. Jahrhundert

Früheste toskanische Tafelmalerei

Florenz und Siena im Duecento

Assisi und Rom

Giottos Anfänge

Giotto und seine Schüler

Duccio

Simone Martini

Pietro und Ambrogio Lorenzetti

Orcagna und sein Kreis

Triumph des Todes

Ausklang des Trecento in Florenz

Malerei des Trecento außerhalb Toskanas

Anmerkungen

Verzeichnis der Abbildungen

Nachweis der Bildvorlagen

Verzeichnis der Künstlernamen

Verzeichnis der Ortsnamen